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Du erkennst sofort, warum dein Pferd “durchgeht”



„Mein Pferd ist bocksturr“ – oder spiegelt es nur deine Unsicherheit?

Viele Reiter sagen:

„Mein Pferd geht einfach durch.“ „Der ist stur.“ „Der macht, was er will.“

Ich sage dir etwas ganz Wichtiges – und vielleicht auch Unbequemes:


👉 Pferde gehen nicht durch, weil sie gemein sind.Sie gehen durch, weil sie sich unsicher fühlen.


Stell dir folgende Situation vor

Du stehst auf einer wackeligen Leiter. Unter dir ist es hoch. Du hast kein Geländer.

Und jemand ruft von unten:

„Komm schon, spring! Wird schon gutgehen!“

Würdest du springen?

Natürlich nicht.

Nicht, weil du bockig bist. Sondern weil dein Körper sagt: Gefahr.

Genau so fühlt sich dein Pferd, wenn du innerlich unsicher bist.


Pferde spüren, was wir nicht aussprechen

Dein Pferd hört nicht deine Worte. Es spürt:


  • deinen flachen Atem

  • deine angespannten Schultern

  • dein inneres „hoffentlich passiert nichts“

  • deine Erwartung, dass gleich etwas schiefgeht


Pferde sind Meister im Lesen von Körpersprache und Energie. Sie merken sofort, wenn du innerlich schon beim nächsten Durchgehen bist.

Und dann passiert etwas Fatales:

Du denkst:

„Oh Gott, gleich geht er wieder durch.“

Dein Pferd denkt:

„Mein Mensch ist unsicher. Ich bin auf mich allein gestellt.“

Und dann übernimmt es.


Das Missverständnis „Problem-Pferd“

Viele Reiter denken dann:

„Mit meinem Pferd stimmt etwas nicht.“

Aber nein.

👉 Dein Pferd ist nicht problematisch. Dein Pferd ist ehrlich.

Es zeigt dir gnadenlos, was du ausstrahlst oder was in der Umgebung vor sich geht.

Unsicherheit rein → Unsicherheit raus.


Die echte Lösung liegt nicht nur am Pferd

Du kannst noch so viel trainieren:

  • mehr Technik

  • mehr Übungen

  • mehr „Durchsetzen“


Wenn deine innere Sicherheit fehlt, wird dein Pferd sie auch nicht haben.

Deshalb beginnt echte Veränderung immer beim Menschen.


Die SafetyHorse Method:

Sicherheit aufbauen – von innen nach außen

In der SafetyHorse Method geht es nicht darum Angst wegzudrücken oder sich „zusammenzureißen“.

Sondern darum:


  • echte, körperliche Sicherheit aufzubauen

  • klare Strukturen zu lernen

  • Situationen kontrollierbar zu machen

  • Schritt für Schritt Selbstvertrauen zu entwickeln

Vom Bodenüber den Platzbis ins Gelände.


👉 Erst du wirst sicher – dann dein Pferd.

Das Ergebnis: Ein Pferd, das sich an deiner Ruhe orientiertstatt an deiner inneren Panik.


Video zum Thema 🎥

Ich habe genau darüber ein Reel gemacht – ehrlich, direkt und aus der Praxis:


Ein neuer Blickwinkel

Wenn dein Pferd das nächste Mal „durchgeht“, frag dich nicht:

„Was ist mit meinem Pferd los?“

Sondern:

„Was strahle ich gerade aus?“

Diese Frage verändert alles.

👉 Mehr über echte Sicherheit mit Pferden erfährst du hier


Herzliche Grüße


Deine Anja 💞


P.S.:Wenn du magst, schreib mir von deinem persönlichen Durchgeh-Moment.

Oft reicht ein kleiner Perspektivwechsel – und plötzlich wird es ruhig. 🌿

 
 
 

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